Digital Supply Networks (SCM II)
Art: Vorlesung
Prüfungsform: Klausur, 60 Min.
ECTS: 6
Turnus: Sommersemester
Dozent
Voraussetzungen
Grundlagen des Supply Chain Managements (SCM I) empfohlen
Inhalte
Das Modul Digital Supply Networks (SCM II) ist als weiterführende Veranstaltung konzipiert. Es erweitert die im Rahmen der Vorlesung Grundlagen des Supply Chain Managements (SCM I) vermittelten Inhalte und betrachtet insbesondere die Transformation heute existierender pipelineartig organisierter „Take, Make, Waste“ Supply Chains in kreislaufförmige Strukturen im Sinne der Circular Economy. Die Studierenden sollen die Grenzen etablierter Modelle, Methoden und Werkzeuge des Supply Chain Managements in einer von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägten Welt erkennen und sich mit den aktuellen theoretischen Lösungsansätzen auseinandersetzen. Sie sollen die Rolle moderner Informations- und Kommunikationstechnologien als Enabler für die Realisierung einer Circular Economy für komplexe Produkte verstehen sowie die wichtigsten Basistechnologien (Internet der Dinge, Datenräume, digitale Plattformen, Künstliche Intelligenz, Additive Manufacturing) im Detail kennenlernen und deren Beiträge zur Umsetzung der Vision eines „Circular Supply Chain Management“ einschätzen. Auf dieser Basis wird im Rahmen der Vorlesung eine Roadmap entwickelt, welche die Praxis als Orientierungpunkt bei der Transformation traditioneller Suppply Chains in Kreislaufsysteme unterstützen kann.
Wesentliche Lerninhalte sind:
- Standortbestimmung: Zum aktuellen Verständnis und zur Rolle des Supply Chain Managements im Unternehmen
- Theoretische Ansätze zur Weiterentwicklung des Supply Chain Management-Konzepts in einer VUCA-Umgebung
- Smart CE als Vision für die Versorgungskette der Zukunft: R-Strategien und deren Bedeutung für die Erhaltung planetarer Ressourcen
- Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien als Enabler für die Umsetzung einer smart Circular Economy
- Internet of Things: Basis für die Generierung relevanter Daten in produkt-zentrischen Informationssystemen
- Datenräume: Grundlage für die Realisierung produkt-bezogener und daten-basierter Services entlang des Produktlebenszyklus
- Digitale Plattformen: Werkzeuge für das Management des Data Life Cycles und die Konzeption und die Realisierung produkt-bezogener und daten-basierter Services
- Künstliche Intelligenz: Basis für die Realisierung smarter und vernetzter Produkte und Hilfsmittel für die Schaffung effizienter Kreislaufprozesse
- 3D-Druck: Technologie zur Virtualisierung von Versorgungsketten zwischen Urproduktion und Produktion direkt beim Konsumenten
- Roadmap für die Transformation traditioneller Versorgungsketten in Kreislaufsysteme als Orientierungspunkt für die Praxis
- Die Praxisperspektive: Gedanken zu „Circular Supply Chain Management“ aus Sicht der produzierenden Wirtschaft
Hinweis
Diese Informationen stellen lediglich Hinweise des Lehrstuhls dar und stehen unter dem Vorbehalt der Änderung.
Rechtsverbindliche Auskünfte prüfungsrechtlicher Natur erteilt lediglich der Prüfungsausschuss.